Ruhetag in Foz

Mal wieder ein Tag nichts tun. OK, außer Wohnmobil sauber machen und kochen. Aber das ist ja so langsam alltägliche Arbeit.

Mal wieder hat sich gezeigt welche starrköpfige deutsche Wohnmobilisten es gibt. Man kennt ja die, welche erst einmal grüßen können, wenn sie wegfahren. Aber die letzte Nacht und den Morgen hat doch jetzt wirklich ein deutsches Paar neben mir gestanden, die konnten nicht einmal beim verlassen des Platzes grüssen. Oh Herr, wo ist der Anstand geblieben?

Egal, man sollte sich nicht über das Benehmen mancher Zeitgenossen ärgern. Aber man darf sich wundern.

Jedenfalls verbringe ich einen ganz ruhigen Tag. Ab 15 Uhr hat meine Handy App Regen gemeldet. Aber der Regen hält sich nicht an die Angaben der App. Es beginnt bereits um 14:30 Uhr zu regnen.

I love my Omnia 😀

Ich backe mir zum Mittagessen ein Calzone und schaue die Winterolympiade. So kann ein Ruhetag auch aussehen.

Foz

Foz ist ein spanisches Dorf in Galicien an der Atlantik Küste zwischen den Gemeinden Burela und Barreiros.

Ich weiß beim eingeben der Zielkoordinaten nur von die Infos aus der Campercontact App. Und da steht halt drin, dass man gut ,ruhig und sicher stehen kann und die Möglichkeit der Entsorgung besteht.

Als ich ankomme, finde ich eine Wiese auf der man direkt am Hafenbecken stehen kann. Man kann kostenlos entsorgen und auch für nix Wasser auffüllen. Das Hafenbecken scheint versandet und die Boote stehen in einem kleiner Hafenbereich. Das große Hafenbecken wird von Kanufahrer und Badegästen genutzt. Neben dem Stellplatz ist ein Café und eine Tapas Bar.

Nachmittags gehe ich in die Stadt zum Einkaufen und trinke einen Kaffee in einer weniger gemütlichen Bar. Aber der Kaffee ist gut. 

Der Besuch der Tapas Bar wird auf den nächsten Tag verschoben, da ich abends um 20:15 Uhr ein Date mit der ARD habe.

Heute 160 Kilometer über Nationalstraßen gefahren. Die Dörfer entlang der Straße sind verlassen und verfallen. Man sieht, dass hier vor dem Bau der Autobahn bestimmt die Hölle los war. Viele geschlossenen Lokale und Cafés. Die ehemaligen Parkplätze für LKW Fahrer sind verwaist und mit Unkraut überwuchert. So sieht sozialer Wandel aus.