Die Heimreise

Alles hat ein Ende. Leider kommt es bei schönen Touren immer zu schnell.

Am Morgen noch einmal die frischen Vollkornbrötchen vom Campingplatz geniessen, Duschen, Hunde- Runde, Entsorgen und schon sind wir wieder auf der Strasse. Wir fahren der Ostseeküste bis Greifswald entlang und gehen dann auf die Autobahn Richtung Hamburg.

Wir wollen heute Nacht bei Soest an der Therme übernachten. Allerdings ist genau mal wieder diese Abfahrt wegen einer Baustelle gesperrt und die Umleitung bis zum Platz ist uns dann doch zu weit. Somit suchen wir uns eine Ausweichmöglichkeit. Die Entscheidung fällt auf den Festplatz Sarstedt.

GPS N 52.232130, E 9.858870

Der Wohnmobilplatz ist Teil eines gemischten Parkplatz und ist ganzjährig kostenlos nutzbar (ausser bei Festveranstaltungen). Teilweise Verbundsteine und Split. Bademöglichkeit in einem Fluss, Radwege und Wanderwege gehen am Platz ab. Zur Zeit gastiert noch ein Wanderzirkus auf dem Festplatz. Aber das stört nicht.

Wir verbringen eine ruhige Nacht auf dem Platz und treten mal wieder ziemlich früh ( Geweckt durch die Fusshupe) die weiterreise an.

Bei der Zufahrt zur Autobahn finde ich dann auch nich eine Tankstelle, die den Diesel 12 Cent günstiger verkauft als die Tankstellen im Umfeld. Mit breitem Grinzen geht es dann wieder auf die Autobahn.

Gegen 15 Uhr sind wir Zuhause.

Waldcamp Freest

Am Nachmittag sind wir dann in Freest gelandet. Hier ist der Campingplatz Waldcamp Freest.

Auf den ersten Blick ist Freest ein verschlafener Ort mit Hafen , an der polnischen Grenze. Auf den zweiten und dritten Blick bestätigt sich der erste Blick.

Morgens laufen die Rehe vor dem Wohnmobil vorbei. Wildgänse ziehen im Formationsflug über den Platz. Wenn unsere Fußhupe mal ruhig ist, hört man außer dem Wind noch ein paar Vögel zwitschern und manche Biene summt auf der Wiese. Genau der richtige Platz für gestresste Berufstätige. Rad und Wanderwege sind ausreichend vorhanden. Bis zum Hafen Freest, in dem neben den Fischerbooten auch noch zweit Rettungsboote der Deutschen Seenotrettung liegen, ist es ein 5 Minuten zu Fuß.

Und dann gibt es in dem Dorf auch noch ein paar Geocaches die wir natürlich gesucht auch noch gefunden haben.

Gefunden und geloggt

Jena

Der Campingplatz in Jena hat Charme. Man kann direkt vom Platz die Stadt Jena erreichen. gerade mal 1,5 Kilometer sollen es bis zu Innenstadt sein. Aber wir brauchen kein Stadttreiben oder Shoppingtouren. Wir genießen die Ruhe und spazieren an der Saale entlang. An Schrebergärten vorbei, die alle sehr gepflegt wirken. Doch man sieht keine Kleingärtner in den Lauben. Manche Gärten haben immer noch DDR Aura. Dann stehen wir an einem Schild das die Gegend etwas beschreibt.

Wir stehen laut der Beschreibung auf den Fäkalien von Jena. Die wurden zu DDR Zeiten einfach auf die Wiesen entlang der Saale gekippt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach einem Ruhetag verlassen wir den Platz und lassen uns Richtung Ostsee treiben.