Waldcamp Freest

Am Nachmittag sind wir dann in Freest gelandet. Hier ist der Campingplatz Waldcamp Freest.

Auf den ersten Blick ist Freest ein verschlafener Ort mit Hafen , an der polnischen Grenze. Auf den zweiten und dritten Blick bestätigt sich der erste Blick.

Morgens laufen die Rehe vor dem Wohnmobil vorbei. Wildgänse ziehen im Formationsflug über den Platz. Wenn unsere Fußhupe mal ruhig ist, hört man außer dem Wind noch ein paar Vögel zwitschern und manche Biene summt auf der Wiese. Genau der richtige Platz für gestresste Berufstätige. Rad und Wanderwege sind ausreichend vorhanden. Bis zum Hafen Freest, in dem neben den Fischerbooten auch noch zweit Rettungsboote der Deutschen Seenotrettung liegen, ist es ein 5 Minuten zu Fuß.

Und dann gibt es in dem Dorf auch noch ein paar Geocaches die wir natürlich gesucht auch noch gefunden haben.

Gefunden und geloggt

Jena

Der Campingplatz in Jena hat Charme. Man kann direkt vom Platz die Stadt Jena erreichen. gerade mal 1,5 Kilometer sollen es bis zu Innenstadt sein. Aber wir brauchen kein Stadttreiben oder Shoppingtouren. Wir genießen die Ruhe und spazieren an der Saale entlang. An Schrebergärten vorbei, die alle sehr gepflegt wirken. Doch man sieht keine Kleingärtner in den Lauben. Manche Gärten haben immer noch DDR Aura. Dann stehen wir an einem Schild das die Gegend etwas beschreibt.

Wir stehen laut der Beschreibung auf den Fäkalien von Jena. Die wurden zu DDR Zeiten einfach auf die Wiesen entlang der Saale gekippt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach einem Ruhetag verlassen wir den Platz und lassen uns Richtung Ostsee treiben.

 

Anreise Ramsau

Am Morgen,  gehen 9 Uhr, starten wir ausgeruht mit vollem Tank in Richtung Süden. Es regnet fast die ganze Zeit, aber die Fahrt ist absolut problemlos. Wir schaffen es gegen 16 Uhr bei Ingo M im bayerischen Wald zu sein.  Ingo hat ein  Fahrradakku , ein Steuergerät und ein Ladegerät, welches zu meinem Fahrrad passt.

Am Abend gehen wir in eine Gaststätte zum Essen. Den Abend schließen wir bei einer guten Flasche Rotwein und einem guten Gespräch ab.

Wir können hinter dem Haus, in dem Ingo wohnt über die Nacht stehen bleiben. Die Nacht ist in Bayern doch ziemlich kalt und vor allem sehr feucht. Der Ort liegt so hoch, dass wir in den Wolken sind.

Übernachtung bei  Ingo M
Um 5 Uhr in der Früh werden wir von unserer vierbeinigen Fußhupe geweckt. Man  muss  natürlich das Positive sehen: So kommen wir auch früh in Österreich an.

Nach 10 Kilometer finden wir einen richtig ebenen Parkplatz, der idyllisch liegt. Hier können wir frühstücken und duschen. Der Platz hinter dem Wohnhaus von Ingo war trotz Keilen ziemlich hanglastig.

Beim Frühstücken studieren wir die Strecke und die Wetterlage. Mit Entsetzen müssen wir feststellen, dass es massive Schneefälle und teilweise minus Temperaturen vorausgesagt sind. Das brauchen wir jetzt wirklich nicht. Also …… Alternative suchen. Wo ist es warm, wo scheint die Sonne???

Meran? Nur 200 Kilometer – aber auch hier ist Regen angesagt.

Kroatien? 400 Kilometer – Kennen wir schon

Greifswald? 900 Kilometer – Kennen wir, aber Sonne und angenehme Temperaturen sind angesagt. Zwischenstopp in Jena, passt.

Somit ist der Kurswechsel beschlossen.

Wir fahren ca. 25 Kilometer durch herrliche Bayerische Landschaft und kommen dann auf die Autobahn. Auf dem Weg Richtung Nordost finden wir in unserer App einen Campingplatz in Jena, der sehr gute Bewertungen hat.

Rezeption auf dem Campingplatz Jena

Der Campingplatz ist wirklich angenehm. Betreiber und Personal freundlich. Zum ersten Mal seit dem ich Hundebesitzer bin, wurden meine beiden Jack Russels (Shortys) als einer berechnet.. Von der nahen Stadt Jena hört man nichts, ein Rad und Wanderweg führt direkt hinter dem Platz entlang. Die Sanitäranlage ist  zweckmäßig und sehr sauber. Hier werden wir zwei Tage bleiben und evtl. mal Jena besuchen.