Uwe Weisenseel/ Februar 4, 2018/ Portugal 2018/ 0Kommentare

Nächtlicher Regen hat mich ab und an geweckt. Aber ansonsten totale Stille auf dem Campingplatz  in Nazaré. Wer sollte auch stören, wenn außer mir niemand da ist.

Heute morgen dann noch eine kleine Tour zu den Stränden mit den höchsten Wellen in Portugal. Aber die Wellen waren ziemlich enttäuschend. OK, die See war rau und der Wind war sehr stark . Für heute habe ich sowieso andere Pläne wie Wind und Wellen. Ich mache noch ein paar Fotos und dann geht es los: Tagesziel Fátima.

Für die, welche Fátima nicht kennen: Fátima ist eine Stadt im Kreis Ourém in Portugal. Sie ist der bedeutendste Wallfahrtsort in Portugal und neben Lourdes, einer der bekanntesten der römisch-katholischen Kirche.

Die Parkplätze rund um die Basilika sind kostenlos und es gibt auch genügend Platz. Sogar extra Plätze für Wohnmobile sind ausgeschildert. Sie sind etwas schief angelegt aber mit Hilfe der Keile ist es kein Problem hier zu stehen.

Ich habe mich extra mal in die Geschichte dieser Marienerscheinung eingelesenen und denke, es ist eine wirklich ergreifende Sache. Also für mich auf jeden Fall. Und da jeder etwas anders tickt, darf sich auch jeder gerne sein eigenes Bild davon machen.

Grabstätte der Hirtenkinder

Nach der Erzählung, hatten die drei Hirtenkinder Luicia, Francisco und Jacinta diese Erscheinung.

Die drei Hirtenkinder von Fátima: Lúcia, Francisco und Jacinta

Lucia beschreibt die Erscheinung bei einer Befragung am 13. Mai 1917 wie folgt: ,, Ich spielte mit Francisco und Jacinta auf dem Gipfel des Abhanges der Cova da Iris. Wir bauten eine kleine Mauer um ein Gebüsch, da sahen wir plötzlich etwas wie einen Blitz. Hier wurde später die Basilika erbaut.

Das ganze Umfeld rund um die Basilika, die Erscheinungskapelle, die Kapelle des allerheiligsten Sakrament, das Hauptportal der Basilika zur heiligten Dreifaltigkeit und das große Kreuz wirken wahnsinnig vertraut auf mich. Ein wahrhaftiger Ort der Begegnung. Menschen aller Nationen sind um mich. Als interessierter gläubiger Mensch, egal welcher Konfession man angehört, sollte man diesen Ort einmal gesehen haben. Hier ist auch nicht der Prunk den ich normalerweise aus der katholischen Kirche kenne. Es ist alles ehr schlicht gehalten aber trotzdem prachtvoll. Ich kann es nicht anders beschreiben.

 

 

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