Neuregelung zur Winterreifenpflicht

Von „O“ bis „O“

Von O-ktober bis O-stern – diese Faustregel gilt für den Zeitraum von Winterreifen. Die situative Winterreifenpflicht bleibt bestehen. Dies umfasst Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eisglätte und Reifeglätte.

Neu ist, dass Reifen mit einer „M+S“-Kennzeichnung nicht mehr ausreichen. Laut des neuen Paragraph 36 Absatz 4 der Straßenverkehrsordnung gelten nur noch Reifen als winter-tauglich, die mit dem Alpine-Symbol gekennzeichnet sind. Grund: „M+S“ unterliegt keinen einheitlichen Prüfkriterien. Hierzu gelten für das Alpine-Symbol auf Reifen ein standardisiertes Modell ein einheitliche Prüfverfahren und strenge Kriterien. Es gibt eine Übergangsregelung für die Weiterverwendung von „M+S“-Reifen.

Bis zum 30. September 2024 gelten solche Reifen als wintertauglich, die bis zum 31. Dezember 2017 hergestellt worden sind. Der Gesetzgeber will damit sicherstellen, dass bereits produzierte und gekaufte Reifen bis zum Erreichen der Verschleißgrenze genutzt werden können. Der einfache Verstoß ist mit einem Bußgeld von 60 Euro und einem Punkt in Flensburg geahndet. Werden weitere Verkehrsteilnehmer gestört, sind 80 Euro fällig.

 

Quelle: ADAC

Richtig überwintern

Damit Ihr Fahrzeug diese Zeit problemlos und ohne Schäden übersteht, sollten Sie es entsprechend vorbereiten. Wenn Sie einige Regeln beachten, steht einem sorglosen Start in die neue Reisesaison nichts im Weg. Einige dieser und weitere Tätigkeiten sollten Sie an Ihrem Fahrzeug ebenfalls vornehmen, wenn Sie im Winter unterwegs sein möchten.

Stellplatz:
Ein überdachter, gut belüfteter, möglichst ebener Stellplatz oder eine trockene, im besten Fall frostfreie Halle sind ideal.
Um eine gute Luftzirkulation zu gewährleisten, Fahrzeug nicht mit einer Plane abdecken.
Bitte beachten: Nicht zugelassene Fahrzeuge dürfen nicht im öffentlichen Verkehrsraum abgestellt werden! Überprüfen Sie vor der Abmeldung auch den nächsten HU-Termin, damit dieser nicht in den Zeitraum der Stilllegung fällt.

Fahrzeug außen:
– Fahrzeug gründlich reinigen
– Unterboden überprüfen und ggf. angegriffene Stellen konservieren
– Lack auf Beschädigungen prüfen und diese ausbessern, mit Pflegemittel (z.B. Hartwachs o.ä.) konservieren
– Acrylglasfenster mit entsprechendem Reiniger pflegen
– Gummidichtungen mit Pflegemitteln (Siliconspray, Talkum o.ä.) behandeln
– Wenn möglich Handbremse nicht anziehen, sondern Fahrzeug durch Unterlegklötze sichern
– Luftdruck auf Rädern erhöhen
– Reisemobile mehrmals in der Winterzeit bewegen/verschieben, um Reifen nicht einseitig zu belasten (Standplatten)
– Hubstützen (wenn vorhanden) ausfahren, um die Räder zu entlasten
– große Schneemassen auf dem Dach möglichst entfernen

Fahrzeug innen:
– Gründliche Reinigung des Innenraums
– Schränke leeren und Lebensmittel entfernen
– Polster, Matratzen und Teppiche absaugen und zur besseren Belüftung aufstellen. Wenn möglich evtl. trocken außerhalb des Fahrzeuges lagern.
– Alle Türen und Möbelklappen öffnen, insbesondere die Kühlschranktür, um bessere Luftzirkulation zu gewährleisten
– Fahrzeug an trockenen Tagen regelmäßig lüften
– evtl. handelsübliche Luftentfeuchter aufstellen

Technik:
– Wassersystem reinigen/desinfizieren
– Frisch- und Grauwassertank, sowie Boiler und alle Wasserleitungen vollständig entleeren
– Wasserhähne bei ausgeschalteter (!) 12V-Versorgung in Mittelstellung geöffnet lassen
– Ablassventile offen halten
– Toilettentank leeren und reinigen, Gummidichtung mit Pflegemittel behandeln
– Gasabsperrventile und Gasflasche schließen, Druckminderer abschrauben
– 12 V-Hauptschalter ausschalten
– Starter- und Aufbaubatterien vollständig aufladen, regelmäßig nachladen oder ausbauen und frostfrei lagern
– Batterie-Hauptschalter am Ladegerät (Elektroblock) ausschalten
– Kühler- und Scheibenwasserfrostschutz überprüfen und ggf. nachfüllen
– Kraftstofftank vollständig füllen

Quelle: Capron

www.capron.eu

Die Vorbereitungen und Buchungen laufen

Nachdem wir vor einigen Wochen den Campingplatz Landal bei Saarburg besucht haben und uns die Plätze, Sanitär usw. näher betrachtet haben, reift der Gedanke dort das Treffen für 2018 zu planen.

Nach der Kontaktaufnahme mit der Betreiberfirma bezüglich der Klärung Preis/Reservierungsmöglichkeiten usw. wird die Gruppe informiert um dort ein gemeinsames OK abzuholen.

Tagfahrlicht

In Deutschland gibt es keine Pflicht, mit eingeschaltetem Licht zu fahren, allerdings die Empfehlung. Die meisten denken nicht dran, besonders wenn die Sonne scheint.
Wir fahren generell immer mit Licht, man wird einfach viel besser gesehen.

In Europa sind die Anforderungen sehr unterschiedlich, man sollte sich auf jeden Fall vorher informieren, wie es in dem Land geregelt ist, welches man bereisen möchte.

„Tagfahrlicht“ weiterlesen

Irland, die grüne Insel

Geplant: Termin noch offen

Warum Irland?
Wir besuchten Irland bereits 2013 mit einer Reisegruppe. Die Gruppe war echt Scheisse, aber das Land fantastisch. 

Die Iren sind neugierig und gastfreundlich
Bei einem Besuch in Irland ist es kaum möglich, um die Gastfreundschaft der Iren herumzukommen. Man fühlt sich, durch die offene und sympathische Art der Iren, gleich viel heimischer an.

Alleinunterhalter mit gemütlicher Gitarrenmusik, gemeinsames Musizieren traditioneller Klänge oder eine Rockband. Jede Art von Unterhaltung findet man in Irland in den verschiedenen Pubs. Oft wartet nur eine Tür weiter, eine Welt mit ganz eigenem Flair und Stil. Da ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei!

Bei den Iren geht es durchaus etwas gemütlicher zu. Besonders im Westen, wo die Landschaft weit und die Dörfer klein sind, herrscht ein gemütlicherer Ton. Von Hektik findet man selten eine Spur. Wir fanden schon damals das Irland der idealer Ort zum Erholen und Kraft tanken ist.

Einbau SOG System

Nur ein Kurztrip an die Mosel zum Einbau der SOG Anlage

Start 15.10.2017 – 16.10.2017

Nachtrag, warum SOG

Die vermehrte Zufuhr von Sauerstoff, der während der Benutzung durch den eingeschalteten Ventilator in die Cassette strömt, beschleunigt den Zersetzungsprozess des Tankinhalts derart, dass sich der Zusatz von Chemie erübrigt! Auch bei Nichtnutzung besteht ein ständig nach außen geöffnetes System, wodurch der Zersetzungsprozess gewährleistet ist. Mit dem Einsatz der SOG-Anlage wird das Prinzip des Belebtschlammverfahrens der Kläranlagen teilweise aufgegriffen und damit eine optimale Voraussetzung zur Entsorgung und Zersetzung geschaffen. Generell stören alle Sanitärmittel die Bakterien in Kläranlagen – die einen Substanzen mehr, die anderen weniger. Dabei kommt es auf die Konzentration, also die Menge und die Häufigkeit an. Deshalb haben besonders kleinere Kläranlagen Probleme, die sich in touristisch reizvollen Gegenden befinden: Sie sind meist nur für Dörfer ausgelegt. Leiten nun hier zu viele Reisemobilisten ihre Fäkalien mit umweltfeindlichen Sanitärkonzentraten mit Bioziden ein, kippt die Anlage um. Die Tankreinigung und Pflege der Toilette ist davon ausgenommen.