Heute starten wir unsere Österreich Rundreise.
Der Dicke ist geladen, Wassertank ist zur Hälfte gefüllt. Jetzt fehlt nur noch die Gewichtskontrolle. Nur gut das Wir in Völklingen unser Stahlwerk haben. Schnell noch zum Torhaus und freundlich nachfragen ob man mal kurz auf die Waage darf. Ich war doch etwas skeptisch ob wir die Zuladung schon überschritten haben. 3240 Kilo. Da ist noch Platz für ein paar Kleinigkeiten.
Anja kommt schon etwas früher als erwartet Nachhause. Somit kommen wir auch rechtzeitig los. Ich hatte schon bedenken das wir in den Pfingstverkehrsstaus übernachten müssen. Deshalb habe ich kurzentschlossen die Reiseroute zum Bodensee geändert. Wir fahren nicht über Stuttgart und Ulm. Der Weg soll das Ziel sein. Wir fahren über Straßburg und Freiburg.Nach einigen Zick Zack Hacken finden wir einen Stellplatz bei Kirchzarten. Naja, Stellplatz ist wohl etwas übertrieben. Der Platz gehört wohl zu einem alten Bauernhof der nicht mehr bewirtschaftet wir. Wir stehen auf einer nicht gemähtem Wiese und spazieren über zugeschlammte Pfade um mit Beppo gassi zu gehen.
Nach einigem schwelgen in Kindheitserinnerungen machen wir uns wieder auf den Weg nach Österreich.
Wir landen auf dem Campingplatz Arlberglife.
Lindenberg (D) nach Pettneu (A)
Der Arlberg hat auch Geschichte.
Über den Berg bzw. die Berge gehen“ bezog sich bis dahin immer auf die effizienteste Passage, den Pass. In der Sprache der Walser bedeutet Berg bis heute einen Passübergang und das Gebiet zu beiden Seiten.
Die Verdoppelung ist geblieben. Der Name ging nicht mehr in Arlpass über, dafür war „Bergpass“ bereits zu lange im Sprachgebrauch. Die Abgrenzung zwischen Arlberg und Arlbergpass ist auch heute nicht eindeutig, was dazu führt, dass man den Namen weiter (mit: -straße, -bahn, -tunnel, -gebiet) ergänzt.
Arlberg (A) nach Tisens (I)
Berge gucken. So könnten wir unsere Tour heute nennen. Wir fuhren über die Bundesstraße 180, 40 und 38 nach Lana. Etwas außerhalb Lana hin zum Gampenjoch fanden wir einen Stellplatz vor einem gut besuchtenCampingplatz mit Freibad.
Zum Glück waren wir rechtzeitig vor Ort und bekamen auch noch einen Stromanschluss ab.
Stellplatz ist ziemlich uneben, das kann aber mit den Auffahrkeilen problemlos ausgeglichen werden.
Der Stellplatz der für 9 Wohnmobil gedacht ist (trotz nur 3 Stromanschlüssen) ist am Abend mit 10 Wohnmobil en und 3 Gespannen übervoll.
Tisens (I) nach Bled (SLO)
sich von seinen Schönheiten aufs Neue entzücken zu lassen.Ruhetag in Bled (SLO)
Auch das muss mal ein. Einfach ein Tag Ruhe genießen.
Naja. So einfach ist es auch nicht wenn man einen Hund dabei hat. Beim Campertreffen in Waldfischbach Burgalben hat Beppo sich einige Zechen eingefangen. Und zwei davon haben eine böse Entzündung verursacht die wir bei einem Tierarzt behandeln lassen mussten.
Am Vormittag konnten wir noch eine Runde um den See machen. Der See von Bled ist einfach traumhaft schön. Und zum Schluss unserer Runde trafen wir noch auf ein Indisches Filmteam, das gerade mit der Hauptdarstellerin und einigen Tänzerin eine Szene Aufnahmen.
Bled (SLO) Krk (KRO)
Um 10 Uhr verlassen wir den Campingplatz Bled und machen uns auf den Weg nach Kroatien. Aber irgendwo müssen wir noch Gas besorgen. Das ist in Slowenien aber verdammt schwer. Nach dem wir mehrere Campingplätze und Baumärkte angefahren habe, geben wir unsere Suche in Slowenien etwas deprimiert auf und entschließen uns in Kroatien weiter zu suchen.
Auf dem Weg in Richtung Krk machen wir einen Zwischenstop im Park Škocjanske Jame in Slowenien http://www.park-skocjanske-jame.si . Hier ist eine fantastische Tropfsteinhöhle die im Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen worden ist. Einfach atemberaubend. Ich kann diesen Stopps nur jedem empfehlen. Für 16 Euro kann man die Klassik Tour die etwa 2 Stunden dauert mit deutschsprachiger Führung buchen.
Auf Krk finden wir dann auch eine Firma die Camping Gas vertreibt. Allerdings hat die auch schon geschlossen. Aber da wir auf Camping Krk eh eine Nacht bleiben wollen, ist das ziemlich egal.
Wir checken auf Camping Krk ein und beschließen zu dem Preis von 46,30 Euro definitiv nur eine Nacht bleiben. Der Platz ist ja toll aber der Preis ist definitiv nicht gerechtfertigt. Für junge Familien ein fast nicht bezahlbarer Luxus.
Senj (KRO ) Pápa (HR)
Wir wollten ja ursprünglich bis Dubrovnik der Küste entlang fahren und Sonne und Meer genießen. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
Die Tour wird auf jedenfall geändert und wir fahren von Senj ins Landesinnere in Richtung Ungarn. Die Plitzvitscher Seenplatte heben wir uns für ein anderes mal auf und steuern den Termal Campingplatz Pápa an.
Das Navi macht mal wieder Freude und führt uns trotz Einstellung „schnellste Route“ durch die urigsten Dörfer mit den tiefsten Schlaglöcher. Ich werde mir nach dem Urlaub wohl ein neues Navigationsgerät gönnen. Auf jedenfall sehen wir Kutschen mit grossen Autoreifen die hoch mit Heu beladen sind und die dann auch noch von Pferden gezogen werden. Wie man sich eigentlich Rumänien oder Albanien vorstellt.
Anja hat heute auch die ersten Autobahn Kilometer mit dem Carado gefahren.
Der Campingplatz Pápa ist eine sehr gepflegt Anlage mit sehr guten Sanitär. Allerdings macht die Stadt Pápa einen eher herunter gekommenen Eindruck. Die Autos Rasen durch die Stadt als wäre es eine Rallye Strecke. Alles ist staubig und dreckig. Im Park steht das Gras fast einen halben Meter hoch und betrunkene Anwohner torkeln durch die Straßen. Ein eher abschreckendes Bild für uns. Wir stehen auf dem geschotterten Stellplatz vor dem Campingplatz und planen evtl für 3 Nächte hier zu bleiben.
Ruhetag in Pápa
Nach einem guten Frühstück im der Sonne vor dem Wohnmobil genießen wir die tollen Sanitär Anlagen des Campingplatz. Und dann starten wir in das Thermalbad. Das Thermalbad hat wohl auch schon seine besten Zeiten hinter dich. Alles ist ziemlich mitgenommen. Aber beim ersten Kontakt mit dem Wasser spürt man ein richtiges Kribbeln auf der Haut. Die Mineralien die das Wasser hat tun ihre Wirkung. Nach einer Stunde in der warmen Brüche sind sogar meine Kreuzschmerzen fast weg.
Pápa (Hr) Bad Füssing (D)
Nach einer ruhigen Nacht und einem guten Frühstück starten wir um 10 Uhr von Pápa in Richtung Österreich und dann nach Deutschland. Bad Füssing soll unser Ziel sein. Wir wollen auf Max1 übernachten. Wir kommen ohne irgendwelche Zwischenfälle um 16 Uhr dort an. Der Stellplatz kostet pro Nacht 26,60 Euro inkl. Kurtaxe und Benutzung des Thermalbad.
Bad Füssing (D) Wolframs-Eschenbach (D)
In der Promobilapp finde ich einen sehr guten Stellplatz in Mittelfranken in Bayern,
https://de.wikipedia.org/wiki/Wolframs-Eschenbach
Der kleine Ort ist wirklich interessant. Wir machen Abends noch einen kleine Spaziergang durch die alten historischen Gassen.
Der Stellplatz ist fast voll . Sehr sauber und bietet ausser einer Dusche und Toilette eigentlich alles was was Mobilistenherz höher schlagen lässt.
Wolframs- Eschenbach (D) Völklingen (D)
Völklingen (D) nach Kebra (D)
geht es nur noch Stop and Go so das wir bei Alsfeld entscheiden die Landstraße zu nutzen. Es dauert zwar eine Stunde länger aber dafür kommt man voran. Wir fahren über Bad Herstellung, Bebra, Mühlenhausen bis Kleinfurra. Dort grillen wir dann noch gemütlich und starten kurz vor acht zu einem der Stellplätze die uns die Promobil App anbietet. Er erste Stellplatz ist in Sondershausen. Leider ziemlich enttäuschend. Der angepriesene Platz ist nicht mehr als ein Parkplatz ohne Strom oder sonstiges. Wir entscheiden den nächsten Stellplatz anzufahren. Dieser liegt im tiefsten Wald zirka 4 Kilometer abseits jeglicher Zivilisation. Also weiter. Wir übernachten auf dem Stellplatz am Kebra Stausee. Der Campingplatz war zu Honeckers Zeiten bestimmt ganz toll. Sanitär hat noch etwas DDR Charme, tut aber noch ihren Zweck.Von Leck (D) nach Romo (DK)
Nur wenn man essen geht, trifft einen fast der Schlag. Für zwei Schollenfilets mit Pommes und zwei 0,2 Cola satte 46 Euro. Naja, unter schmerzhaftem Lernprozess eingeordnet.
Ab morgen geht es dann der Küste entlang in Richtung Sankt Peter Ording.
Romo (DK) nach Harlesiel (D)
Nach einer Nacht, 2 Kilometer neben dem AKW Brunsbüttel, sind wir in den Kreis Wittmund getourt. Das Radio meldete die ganze Zeit Stau rund um Hamburg mit bis zu zwei Stunden Wartezeit. Aber wenn Engel reisen….. Wir standen maximal zehn Minuten 😎.Den Nachmittag verbringen wir in der Sonne. Spazieren am Hafen entlang und genießen.
Ab 18 Uhr ziehen dunkle Wolken auf und der Wind bläst immer stärker. Der Nachbar warnt uns schon vor einer unruhigen Nacht. Schauen wir mal was da kommt.





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