Vorbereitung auf Polen

Wenn einer eine Reise tut…

Polen, ein Land dass ich bisher nur aus blöden Sprüchen wie „kommen sie nach Polen, ihr Auto ist auch schon hier“ kenne.

So ist man dann durch Sprüche Vorstöße und oft auch verunsichert.

Aber auf solche Aussagen möchte ich nichts eben. Also Backen zusammenkneifen und freudig auf Land , Leute und Kultur zugehen.

Bereits bei den Reisevorbereitungen stieß ich auf die ersten Hürden, wie zum Beispiel E-Toll, das polnische Mautsystem. Glücklicherweise konnte ich auf den enormen Erfahrungsschatz aus dem Forum www.wohnmobil-solisten-sterne.de zurückgreifen.

Ein weißer Fleck auf meiner Reisekarte – und ich trete die Fahrt so unvorbereitet an wie noch nie. Alleine im Camper unterwegs zu sein, bedeutet für mich maximale Freiheit. Normalerweise wälzt man vorab Reiseführer und sucht nach Stellplätzen. Diesmal wähle ich bewusst den Mut zur Lücke: Keine festen Campingplatz-Reservierungen, kein starrer Etappenplan. Polen wartet, und ich bin mehr als bereit, mich von meinem Van-Life-Abenteuer komplett überraschen zu lassen.

Mein Weg führt mich als Erstes über Dresden zielstrebig gen Norden an die Ostseeküste. In Swinemünde möchte ich die Reise mit Meeresrauschen einläuten, bevor der Kompass der Spontaneität das Steuer übernimmt. Ein paar emotionale und historische Ankerpunkte brennen mir jedoch auf der Seele: Die idyllische Seenlandschaft der Masuren, die geschichtsträchtigen Ruinen der Wolfsschanze und allen voran die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. Ein Besuch dort ist für mich keine Option, sondern eine Pflicht. Es wird eine Reise der großen Kontraste – zwischen der Weite der Ostsee, sattem Grün und eindringlicher Geschichte.

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