Ein Tag der Trauer und des Glücks


Am Morgen war es wieder windig. Trotzdem warf Frank seine Angel aus und ich nahm meinen geliebten Westfield Campingstuhl und setzte mich neben ihn, um zuzuschauen und etwas zu reden. Beim Einrollen der Angelschnur stellte er fest, dass viel Seetang am Haken hin. Ich stand auf, um ihm beim Befreien des Angelhakens zu helfen. Dann ein Windstoß von hinten und ich sah nur noch wie der Westfield im Fjord versank.
Frank warf seine Angel aus und konnte wirklich den Angelhaken im Stuhlpolster festhaken. Leider war die Angelschnur nicht stark genug und sie riss. Der Stuhl mit Polster versinkt, ich habe mich von ihm verabschiedet und mich für den Rest des Urlaubes auf einem der Hocker gesehen.
Frank war hartnäckig, hat eine stärkere Angel mit einem richtig großen Haken genommen und damit die Gegend in der der Stuhl versank durchsucht. Er hatte Glück. Nach fast einer Stunde hängt der Stuhl wirklich am Haken.
Mit viel Gefühl und einem Abspanngurt können wir gemeinsam den Stuhl an Land ziehen.
Der Stuhl ist in der Sonne und bei dem Wind schnell wieder trocken. Der Bezug braucht etwas länger.
Zum Mittag gibt es dann die Dorsche, die gestern geangelt wurden.
Wir bleiben noch eine Nacht auf dem Platz der nur schwach frequentiert ist.

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